Die Kleinen haben mir eine große Freude gemacht in diesem Advent. Dabei hatte ich Erzgebirgsfiguren noch nie wirklich beachtet. Erst die schöne Weihnachtsgeschichte von Arnd Brummer, die wir in den letzten Tagen sage und schreibe zweieinhalbtausend Mal (alle in Weihnachtspapier eingepackt von Julia und wer sonst noch so eben Zeit hatte! DANKE!) an Freunde und Kunden verschenkt haben, brachte mir das himmlische Orchester etwas näher.
Jahr: 2013
Mein Dezember, Teil 22
Was dem Ganzen vorausging, weiß ich nicht mehr.
Vielleicht waren alle ausverkauft, vielleicht konnte man sich nicht einigen, vielleicht waren sie zu groß, zu klein, zu krumm, vielleicht wurde er auch schlicht und einfach vergessen… Jedenfalls standen wir am Morgen des 24. Dezembers ohne Weihnachtsbaum da. Das ging gar nicht – zumindest darin waren wir uns einig! Doch was nun?
Mein Dezember, Teil 21
Wenn die Kundin nicht eine honorige Juristin wäre, würde ich ihr glauben?
Tatsache ist, sie steht an unserer Ladentheke und möchte ein Buch abholen – ein mehrkiloschweres Pons-Wörterbuch Italienisch-Deutsch/Deutsch-Italienisch. Oh, ob sie einen Italienischkurs an der Volkshochschule belegen möchte, frage ich sie und füge an, wenn sie den Inhalt des Buches beherrsche, könne sie mehr als jeder Italiener. Die Dame geht auf meinen kleinen Scherz nicht ein sondern erklärt mir zunächst, wenn überhaupt noch ein Wörterbuch, dann hätte das bis in alle Ewigkeit die Farbe Grün und nie wieder Gelb. Das musste seinen Grund haben, dachte ich mir und forderte sie mit meinem Schweigen auf, doch mit ihrer Geschichte fortzufahren.
Mein Dezember, Teil 20
He, euch ist ein Kind geboren, höre ich Eugenie Herdmann sagen. Als Engel verkleidet scheint sie sich zu entrüsten. Wie kann man nur – wenn auch lediglich in einem Krippenspiel – mit einem der größten Wunder des Lebens so beiläufig umgehen, wird sie sich denken und setzt noch einmal nach: HE, EUCH IST EIN KIND GEBOREN!




