Kent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht

Holt ist eine fiktive Kleinstadt in „The-Middle-Of-Nowhere“ in Colorado, USA. An einem Morgen klingelt Addie, eine gut 70jährige Witwe bei Ihrem Nachbarn Louis. Er wohnt ein paar Straßen weiter, ist ebenso wie Addie verwitwet und lebt nach dem Tod seiner Frau allein. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht bei ihr die Nächte verbringen möchte. Sie sei einsam und könne nicht schlafen. Vermutlich erginge es ihm ebenso und vielleicht könne man es ja gemeinsam durch die Nacht schaffen. Louis – zunächst konsterniert – lässt sich darauf ein und so liegen die beiden Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihr Leben.

Ihre Beziehung bleibt selbstverständlich nicht lange verborgen und sie weckt Argwohn und Missgunst im Ort.

Unsere Seelen bei Nacht ist der letzte von fünf Romanen den Haruf kurz vor seinem Tod im Jahr 2014 vollendet hat. Kurz und knapp, poetisch und anrührend. Es ist einer meiner Lieblinge in diesem Frühjahr. (Das Buch wird gerade mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Ich bin gespannt.)

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